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Sind Sie schon "SEPA-ready"? zurück

Tipps für einen reibungslosen Umstieg

 Um die SEPA-Produkte nutzen zu können, sind sowohl bei den Banken als auch bei Ihnen einige organisatorische Anpassungen vorzunehmen.

Wir empfehlen Ihnen, alle möglichen Anpassungen rechtzeitig einzuplanen und besser heute als morgen mit dem Umstieg auf SEPA zu beginnen, da die Inlandsüberweisungsbelege (Zahlschein/Erlagschein) nur noch bis 1. Jänner 2013 von den österreichischen Banken akzeptiert werden und auch die vollständige Ablöse der nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren durch die SEPA-Produkte schon kurz bevor steht.

Folgende Termine wurden aufgrund des am 20. Dezember 2011 von der EU beschlossenen "Verordnungs-Vorschlags zur Festlegung der technischen Vorschriften für Überweisungen und Lastschriften in Euro" verbindlich festgelegt:

  • Ablöse der nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren durch die SEPA-Produkte:
    1. Februar 2014
     
  • Für Länder, die nicht den Euro als Heimatwährung haben, wird das Endedatum für Überweisungen und Lastschriften neu geregelt:
    31. Oktober 2016

Von uns erhalten Sie die wesentlichen Informationen, auf was Sie beim Umstieg auf SEPA achten sollten.

Tipps für einen reibungslosen SEPA-Umstieg

  • Definieren Sie ggf. einen Verantwortlichen für die Umsetzung des SEPA-Umstiegs und arbeiten Sie einen Aktionsplan aus, wo die Ziele und der Zeitrahmen für die Anpassungen festgelegt werden .
  • Legen Sie fest, ob eine sofortige vollständige Umstellung auf SEPA erfolgen soll, oder ob bestimmte Bereiche Ihres Zahlungsverkehrs nacheinander umgestellt werden sollen.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Anwendungen (Finanzbuchhaltung, Treasury- bzw. ERP-System) für SEPA gerüstet sind (XML-Format, Abbildung von IBAN, BIC, Mandatsnummern, Creditor ID etc. in den Datenbanken und Stammdaten).
  • Geben Sie auf Ihren Geschäftsunterlagen und Formularen IBAN und BIC als einzige Kennung Ihrer Kontoverbindungen an.
  • Erfragen Sie IBAN und BIC bei Ihren Lieferanten/Zahlungspflichtigen und hinterlegen Sie diese in Ihren Stammdaten oder nutzen Sie unser kostenloses IBAN-Konvertierungs-Service um IBAN und BIC für österreichische Kontoverbindungen zu ermitteln.
  • Steigen Sie rechtzeitig auf die neue SEPA Zahlungsanweisung um (Bestellung der neuen Drucksorte, Anpassung der Druckprogramme (IBAN und BIC ersetzen Kontonummer und Bankleitzahl, Zahlungsreferenz statt Kundendaten, etc.) und Abstimmung von Testdrucken mit Ihrer Hausbank), da diese die bestehenden Inlandsüberweisungsbelege (Zahlschein/Erlagschein, Überweisung und EU-Standardüberweisung) ablösen wird, und ab 1.1.2013 nur noch die SEPA Zahlungsanweisung von den österreichischen Banken akzeptiert wird.
  • Starten Sie bereits jetzt mit den erforderlichen Vorarbeiten für die zukünftige Verwendung des SEPA Lastschriftverfahrens (Abschluss der erforderlichen Kundenvereinbarungen mit der Hausbank und Anforderung der Creditor ID, Einholung der Mandate (=Ermächtigung der Zahlungspflichtigen zum Einzug) von Neukunden bzw. rechtzeitige Information über den Umstieg auf das SEPA Lastschriftverfahren an Bestandskunden inkl. Bekanntgabe der Mandatsreferenz und Creditor ID)
  • Überprüfen Sie Ihre Geschäftsprozesse – speziell im Hinblick auf Ihre Einzugsverfahren: Ihre Abläufe, insbesondere beim Einholen, Bearbeiten und Weiterleiten von Mandaten sind an die SEPA-Standards anzupassen. Auch bei der Durchführung der Einzüge sind geänderte Fristenläufe und Prozesse anzuwenden.
  • Prüfen Sie, ob noch alle Konten innerhalb der europäischen Länder benötigt werden oder ob Ihnen Ihr Konto bei der Raiffeisenlandesbank OÖ/Ihrer Raiffeisenbank ausreicht, um Ihre Europa-Zahlungen zentral von Österreich aus durchzuführen?
    (Optimierungspotenzial bei Valuten und Laufzeiten?)

SEPA ist nicht nur für grenzüberschreitende Zahlungen relevant. Sie können auch Ihren innerösterreichischen Zahlungsverkehr mit den neuen SEPA-Produkten durchführen.

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